Bachelor Studiengänge

Lehrveranstaltungen

Vorlesung: Strukturen und Funktionen der Pflanzen*/Evolution und Diversität der Pflanzen~
(J.W. Kadereit, R. Claßen-Bockhoff)

Verwendet in:

* Bachelor of Science „Biologie“, Bachelor of Science „Molekular Biologie“ | Modul 2 Biologie der Pflanzen

~ Bachelor of Education „Biologie“ | Modul 2 Strukturen und Funktionen der Pflanzen

* Bachelor of Science „Geographie“ | Modul 16 Kontextstudium II Botanik, Wahlpflicht

Inhalt:
Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Evolution und Struktur der Pflanzen und Pilze. Im ersten Teil (J.W. Kadereit) werden die unterschiedlichen Hauptgruppen kurz charakterisiert und ihre Evolution und Verwandtschaft zueinander herausgearbeitet. Die Kenntnis der Verwandtschaftsverhältnisse, ein Stammbaum, ist wichtigste Voraussetzung für das Verständnis der Evolution von Merkmalen ist. Im zweiten Teil (R. Claßen-Bockhoff) werden die Blütenpflanzen in ihrer Entwicklung und strukturellen Vielfalt dargestellt. Dabei wird an zahlreichen Beispielen deutlich gemacht, welche Merkmale (Eigenschaften/ Fähigkeiten) zum Erfolg der mit Abstand größten und für den Menschen lebensnotwendigen Pflanzengruppe beigetragen haben.

Übung: Botanische Grundübungen*/Botanisches Grundpraktikum~
(C. Uhink, J.W. Kadereit, R. Claßen-Bockhoff)

Verwendet in:

* Bachelor of Science „Biologie“, Bachelor of Science „Molekular Biologie“ | Modul 2 Biologie der Pflanzen

~ Bachelor of Education „Biologie“ | Modul 2 Strukturen und Funktionen der Pflanzen

* Bachelor of Science „Geographie“ | Modul 16 Kontextstudium II Botanik, Wahlpflicht

Inhalt:
Die Übungen stehen in engem inhaltlichen Bezug zur Vorlesung „Strukturen und Funktionen“/„Evolution und Diversität der Pflanzen“. Beide Veranstaltungen zusammen geben einen Überblick über Evolution, Struktur und Funktion der Pflanzen von den Algen bis zu den Blütenpflanzen. In den Übungen werden Präparationstechniken, das genaue Beobachten von Objekten mit bloßem Auge, Stereolupe und Mikroskop sowie die Protokollierung der Beobachtungen in Form von wissenschaftlichen Zeichnungen eingeübt. Auf die zeichnerische Darstellung der Beobachtungen wird deswegen besonderes Gewicht gelegt, weil sie genaue Beobachtung voraussetzt, und die Fähigkeit zu genauer Beobachtung Grundvoraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens ist. In den Übungen wird Kenntnis der Vielfalt pflanzlicher Formen und Strukturen durch eigene Anschauung erworben.

Übung: Botanische Bestimmungsübungen mit Exkursionen

Verwendet in:

Bachelor of Science „Biologie“ | Modul 10a Biodiverstiät

Bachelor of Education „Biologie“ | Modul 6 Ökologie, Biodiversität und Evolution

Bachelor of Science „Geologie“ | Modul „Biologie“, Wahlpflicht

Inhalt:
Die Übung dient der Vermittlung von Pflanzenbestimmungstechniken und ist eine erste Einführung in die Gefäßpflanzenflora (Farn- und Samenpflanzen) Mitteleuropas und in die in Mitteleuropa artenreichsten Pflanzenfamilien. Die Fähigkeit, einen unbekannten Organismus zu identifizieren, ist eine für Biologen und Biologinnen wichtige Qualifikation. Die Bestimmung von im Botanischen Garten oder in der Natur gesammelten Pflanzen erfolgt mit Hilfe eines wissenschaftlichen Bestimmungsbuchs (einer sog. Flora, z.B. Schmeil-Fitschen oder Rothmaler). Zu den Übungen gehören zwei Halbtagsexkursionen zu artenreichen Standorten in der Umgebung von Mainz, die als Einführung in die heimische Flora konzipiert sind.

Vorlesung zur Übung: Entwicklung pflanzlicher Strukturen

Verwendet in:

Bachelor of Science „Biologie“ | Modul 14A Biologie der Organismen

Master of Education „Biologie“ | Modul 13 Vertiefungsmodul: Wahlpflicht

Übung: Entwicklung pflanzlicher Strukturen

Verwendet in:

Bachelor of Science „Biologie“ | Modul 14A Biologie der Organismen

Master of Education „Biologie“ | Modul 13 Vertiefungsmodul: Wahlpflicht

Inhalt:
Pflanzen sind offene Systeme, die zeitlebens mit Bildungsgeweben (Meristemen) wachsen. Die Gestalt der Pflanze wird dabei über Blattstellung und Verzweigung am Sprossapikalmeristem (SAM) festgelegt. Beim Übergang des SAMs in ein Blütenmeristem geht die Fähigkeit zum apikalen Wachstum verloren. Genetische Regulation und räumliche Verhältnisse des Meristems ändern sich und mit ihnen der Prozess der Primordienausgliederung. Die hohe Plastizität im Blütenbereich ist Ausdruck dieser veränderten Bedingungen am Meristem. Ziel des Moduls ist es, die Prinzipien des offenen Wachstums und die Formbildungsmöglichkeiten an reproduktiven Meristemen zu verstehen.
Der Kurs wird als Forschungsblock mit wechselnden Themenschwerpunkten  durchgeführt. Methodisch stehen Knospenpräparation und Rasterelektronenmikroskopie im Mittelpunkt. Nach einer Einführungswoche arbeiten die Teilnehmer selbständig in Zweiergruppen. Das Modul endet mit der Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen einer Powerpoint Präsentation und mit einem schriftlichen Bericht in Form einer wissenschaftlichen Arbeit.

Zur Übung gehörten die Teilnahme am AG-Seminar und an einer Vorlesung in der ersten Praktikumswoche.

Seminar Soft Skills: Blütenbiologie
(R. Claßen-Bockhoff, NN)

Verwendet in:

Bachelor Science „Biologie“, Bachelor Science „Molekular Biologie“ | Modul 9 Soft Skills

Do 10-12h SR 275, Teilnehmerzahl: max. 12

Inhalt:
Ziel des Soft Skills Seminar ist es, Techniken zur Literaturrecherche und zum Umgang mit Originalliteratur, zur Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Vorträge (Powerpoint Präsentation), zur Anfertigung eines Posters und zur aktiven Beteiligung an wissenschaftlichen Diskussionen einzuüben. Das Seminar findet wöchentlich statt und beginnt mit einem einführenden Informationsblock (Vortraggestaltung, Powerpoint, Postererstellung). Jeder Teilnehmer erhält ein Thema aus dem Bereich der Blütenbiologie, recherchiert Literatur zum Thema und bereitet einen 15-minütigen Vortrag vor (wahlweise deutsch oder englisch). Dieser wird von allen Teilnehmern hinsichtlich Aufbau, Inhalt und Vortragsweise diskutiert. In einem zweiten Durchlauf präsentieren alle Teilnehmer noch einmal einen auf 10 Minuten gekürzten Vortrag, der zu 60% in die Benotung eingeht. Die übrigen 40% setzen sich zu gleichen Anteilen aus Beteiligung und Posterpräsentation zusammen.

Die Bachelor- und Masterkandidaten der AG nehmen auch an folgenden Veranstaltungen teil:

Evolutionsbiologisches Kolloquium:

Im Evolutionsbiologischen Kolloquium stellen eingeladene auswärtige Redner oder Mitglieder der AGs des Instituts ihre aktuelle Forschung vor.

AG Seminar Claßen-Bockhoff:

Das Arbeitsgruppenseminar findet wöchentlich in der Vorlesungszeit statt und dient der internen Diskussion aktueller Arbeiten, der kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Originalarbeiten und der Vertiefung systematisch-morphologischer Kenntnisse im Botanischen Garten.